produktion eikon südwest
regie anja jacobs
kamera daniel möller
cast rene ifrah, soraya gomaa, petra kelling

inhalt

“Zores” ist jiddisch und heißt so viel wie Durcheinander, und damit ist das Leben von Leo perfekt beschrieben. Das Regiedebüt von Anja Jacobs, erzählt seine Geschichten in der Tradition der jüdischen Komödie. Das vordergründig komische Porträt eines Verlierers weist daher durchaus tragische Untertöne auf, denn Leo ist streng genommen eine ziemlich traurige Hauptfigur.

Wenn einer mit 38 noch bei seiner Mutter wohnt, ist er entweder anhänglich oder ein Verlierer. Auf Leo Rosen trifft vermutlich beides zu; zumindest ist er kein Gewinner. Irgendwann aber erhascht sogar einer wie Leo (René Ifrah) ein Stück vom Glück. Es heißt Mascha (Soraya Gomaa) sie ist eine talentierte Straßengeigerin  und die Schwester des pummeligen Torwarts der jüdischen Fußballmannschaft, die Leo trainiert; überflüssig zu erwähnen, dass die Truppe noch nie ein Spiel gewonnen hat. Als Mascha sich mangels künstlerischen Erfolges entschließt, nach New York auszuwandern, versucht Leo alles, um sie zu halten. Um ihr einen Auftritt vor wichtigen kulturellen Entscheidungsträgern zu verschaffen, nimmt er Hals über Kopf den Auftrag an, für einen Empfang im Rathaus jüdische Speisen zu kochen. Das Dumme ist nur, dass Leo weder weiß, wie er das Essen auf die Beine stellen soll, noch hat er eine Ahnung davon, wie er das Herz der schönen Mascha erobern kann…. (tpg. KINO.de)

→ filmografie