lotte jäger – die tote im dorf

produktion ufa fiction
regie  francis meletzky
kamera  bella halben
cast  silke bodenbender, sebastian hülk, christoph letkowski, hansjürgen hürrig

inhalt

Lotte Jäger (Silke Bodenbender), die Potsdamer Sonderermittlerin für ungeklärte Fälle, verschlägt es in ein brandenburgisches Dorf, in dem vor 16 Jahren eine junge Frau nach einer versuchten Vergewaltigung brutal getötet wurde. Der Täter stach unzählige Male auf das Opfer ein. Der damals verantwortliche Kommissar verbiss sich in den Fall, konnte aber keinen der vier Verdächtigen der Tat überführen. „Die haben alle zusammengehalten“, war sein Eindruck. Jetzt darf Jäger ihr Ermittlungsgeschick unter Beweis stellen. Im Gepäck hat sie das jahrelang unauffindbare Video, das in der Mordnacht anlässlich der Aufstiegsfeierlichkeiten des örtlichen Fußballvereins gedreht wurde. Jemand hat den Film der Polizei zugespielt. Das ist der Grund, weshalb der Fall wieder neu aufgerollt wird. Doch sehr viel gesprächiger sind die meisten Bewohner des Dorfes auch heute nicht. Ob der Wirt des Dorfgasthofes, ob der damals Hauptverdächtige oder der Flugzeugmechaniker Grasso, der mit Jäger zu flirten versucht – die LKA-Frau findet zunächst keine Hinweise darauf, wer der Täter sein könnte. Außerdem hat sie sich noch immer nicht von den zwölf Jahren in der Mordkommission erholt. Panikattacken sind ihre ständigen Begleiter. Erst als ihr Kollege aus dem Archivkeller, Rechercheprofi Kurt Schaake, ins Dorf kommt, gibt es einen Durchbruch: Sie finden die Tatwaffe. Und dann gab es da noch eine Tote. Ist sie tatsächlich mit dem Auto gegen einen Baum gerast? War der Mord 2001 vielleicht doch keine Affekttat, sondern Teil eines politischen Komplotts?

tittelbach

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